Die alte Dreikönigskirche, in der Mitte der heutigen Hauptstraße gelegen, war von einem Kirchhof umgeben, der aber keine Mauer besaß und auch sonst in schlechtem Zustand war, wie die reformatorischen Visitatoren Mitte des 16. Jahrhunderts feststellten. Auch der bestehende Platzmangel machte einen neuen Friedhof erforderlich. 1574 erwarb ein Bürger zu diesem Zweck einen Platz vor der Rähnitzpforte (heutiger Platz An der Dreikönigskirche) und übergab ihn an die Kirche. Durch den Bau der Befestigungsanlagen im 17. Jahrhundert kam der Kirchhof in die Stadt herein und wurde etwas verkleinert.
In die Kirchhofmauer wurde 1701 der „Totentanz“ vom Georgenbau eingebaut. Der alte Friedhof der Dreikönigskirche fiel dem Brand von Altendresden 1685 zum Opfer. 1732 wurde vor der Stadt der Innere Neustädter Friedhof angelegt.