Erdbegräbnisstätten, die ehemals in unmittelbarer Nähe von Kirchen als Kirchhöfe angelegt wurden. Der größte Teil dieser Friedhöfe verschwand bis zum 19. Jahrhundert. So ebnete man Dresdens ältesten Friedhof, den Frauenkirchhof, bereits 1772 ein. Gleiches geschah 1731 mit dem ältesten Neustädter Friedhof (nach Verlegung Innerer Neustädter Friedhof) und 1819 mit dem Friedhof an der Sophienkirche. Wegen der aufgetretenen Pestepidemien im 16./17. Jahrhundert wurde mit der Anlage so genannter Außenfriedhöfe begonnen. Von den einst außerhalb der Stadt angelegten Pest- oder Seuchenfriedhöfen (Friedhof am Bartholomäushospital, Johannisfriedhof im 19. Jahrhundert aufgelöst) existieren noch der Eliasfriedhof und der Trinitatisfriedhof. Zu den konfessionsgebundenen Friedhöfen des 18. Jahrhunderts gehören der Alte Katholische Friedhof und der alte Jüdische Friedhof. Mit der Eingemeindung der Vororte im 19./20. Jahrhundert erhöhte sich zugleich die Anzahl der Dresdner Friedhöfe.
Heute bestehen im Stadtgebiet 17 evangelisch-lutherische, 1 jüdischer-, 2 römisch-katholische und 3 städtische Friedhöfe sowie der Sowjetische Garnisonfriedhof.