1945 völlig zerstörter Platz zwischen Rathaus, Ringstraße und Bürgerwiese; heute Verkehrsfläche; Neugestaltung geplant.
Er entstand nach der Trockenlegung des Jüdenteiches 1849, hieß ab 1861 Dohnaischer Platz und seit 1871 Georgplatz nach dem späteren König Georg (1831-1904). Ältestes öffentliches Gebäude war hier das städtische Waisenhaus mit der 1897 abgetragenen Waisenhauskirche. Nach Verlegung der Anstalt wurden die Gebäude zeitweise vom Wettiner Gymnasium genutzt und später abgebrochen; das Gelände wurde 1903/06 durch die 9. Bezirksschule und die I. Bürgerschule bebaut.
Christian Friedrich Arnold errichtete 1864/66 als dominierendes Gebäude des Platzes die Kreuzschule. In ihrer Umgebung errichteten Ernst Julius Hähnel 1871 das Standbild für den ehemaligen Kreuzschüler Theodor Körner,
Gustav Kietz 1886 das Denkmal für Julius Оtto und Emmerich Andresen 1887 das Denkmal für Karl Gutzkow.
Einzig das Körnerdenkmal kehrte 1952 wieder an den alten Standort zurück.
1970/74 wurde auf der Höhe des ehemaligen Georgplatz das Bürozentrum des Kombinates Robotron („Atriumkomplex“) erbaut, das 2025 wiederum abgerissen wurde.