wichtigster Betrieb der städtischen Gasversorgung von 1881 bis 1973.
Sie wurde am 1. März 1881 eröffnet und war seit 1923 alleiniger Produzent von Heiz- und Beleuchtungsgas für Dresden. Die Gasanstalt Reick wurde 1957 mit dem Braunkohle-Ferngasnetz der DDR verbunden, dem später Erdgas zugemischt wurde. 1959 wurde ein 85 m hoher Scheibengasbehälter aus Stahl mit 150.000 m² Speicherkapazität errichtet (ab 1973 Ferngasspeicher, 1987 außer Betrieb genommen, 1992 gesprengt). Die städtische Gaserzeugung in Reick wurde am 2. Mai 1973 eingestellt. Auf dem Gelände der Gasanstalt Reick entstand ein Fernheizwerk mit 200 m hohem Schornstein. Als Industriedenkmale blieben erhalten: der 68 m hohe Betonrundbau des Gasbehälters von Hans Erlwein (1907/08) mit 5 kubischen Treppentürmen und einer Kapazität von 110.000 m² (Dachkuppel abgetragen, Bauzustand stark geschädigt) und ein zweigeschossiger, 18 m hoher Behälter von Theodor Friedrich (1878).