Frauentor

im Mittelalter östliches Stadttor (1297 erstmals erwähnt) am Ende der Kleinen Frauengasse. Es stellte die Verbindung mit den vorstädtischen Siedlungen um die Frauenkirche her. Nach der Einbeziehung dieser Siedlungen in die Stadt 1529 verlor es seine Funktion und wurde 1548 mit der alten Stadtmauer, die bis dahin noch zwischen dem eingemeindeten Stadtteil und der alten Stadt verlief, abgerissen. Am Frauentor befand sich das „Narrenhäusel“, ein Käfig, in dem Nachtschwärmer und Säufer strafweise zur Schau gestellt wurden.

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