Freimaurer-Logen

aus den Werkmaurerbrüderschaften hervorgegangene Vereinigungen, die vom ersten Viertel des 18. Jahrhunderts an auch in Dresden ihre Anhänger fanden. Die beiden größten Dresdner Logen waren die Loge „Zu den drei Schwertern“, die 1738 gegründet wurde und sich 1831 mit der 1815 gegründeten Loge „Asträa zur grünenden Raute“ vereinigte. Die Schwerter-Loge begründete 1772 die „Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Knaben zu Friedrichstadt“ (Freimaurerinstitut). Die Loge „Zum goldenen Apfel im Orient“ wurde 1776 in Wildenfels gegründet und übersiedelte 1781 nach Dresden, wo sie bis 1808 in der Kreuzgasse 8 und bis 1838 in der Rampischen Straße 14 untergebracht war. Sie unterstützte das Blindeninstitut in Dresden, unterhielt 1852/87 ein Mädchen-Lehr- und Erziehungsinstitut und begründete 1894 den Unterstützungsverein „Fürsorge“. Ab 1838 waren beide Logen im Logenhaus in der Ostra-Allee untergebracht. Weitere Dresdner Logen waren die Loge „Zu den ehernen Säulen“ (ab 1865), die Loge „Zur Wahrheit und Treue“ und die „Genossenschaft Dresdner Odfellow-Logen“. 1991 wurden in Dresden die Logen „Zu den drei Schwertern“ und „Zum goldenen Apfel“ wiedergegründet.

zurück