ehemalige Internatsschule der Freimaurerloge „Zu den drei Schwertern“ und „Zu den wahren Freunden“ in Friedrichstadt.
Die Anstalt wurde 1772 in einem Gartengrundstück an der Wachsbleichstraße und Institutsgasse zunächst als Armenschule gegründet und entwickelte sich über eine „Knabenerziehungsanstalt“ zur höheren humanistischen Bildungsstätte. Zu ihren Schülern zählten Ferdinand von Rayski und Johann Andreas Schubert, der 1859 als ehrenamtlicher „vollziehender Dirigent“ selbst auf das Leben der Schule Einfluss nahm. Das Freimaurerinstitut ermöglichte zahlreichen Kindern aus armen Familien, darunter vielen Waisen, unentgeltlichen Unterricht. Die Schule siedelte 1899 in den Neubau in Striesen an der Eisenacher Straße um, in dem nach 1945 zunächst die Sächsische Landesbibliothek, dann die Kreuzschule untergebracht wurden.
Die Gebäude in Friedrichstadt verfielen dem Abbruch.