Gerbergemeinde

bis 1835 als selbständige Ratsgemeinde bestehende Vorstadtsiedlung vor dem Wilsdruffer Tor am Weißeritzmühlgraben. Die Gerbergemeinde war zugleich Teil der Mitte des 18. Jahrhunderts gebildeten größeren Wilsdruffer Vorstadt. Im 15. Jahrhundert hieß die Siedlung auch „Gemeinde vor dem Wilischen Tor“. Kern und ältester Teil der Gerbergemeinde waren die Häuser der Gerber, die sich wegen des großen Wasserbedarfs ihres Gewerbes am Mühlgraben ansiedelten. Außerdem gehörten die Häuser am Queckbrunnen zur Siedlung.

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