Findlaters Weinberg

ehemaliger Landsitz am Loschwitzer Elbhang.

Der schottische Lord Jacob von Findlater und Seafield (1747-1811) erwarb die Weinberge zwischen Saloppe und Mordgrund bis 1806 über seinen Sekretär Georg Christian Fischer. Im Todesjahr Findlaters wurde das zweigeschossige, palaisartige Landhaus (vermutlich von Johann August Giesel) fertiggestellt. Fischer veräußerte es 1821 an den Besitzer des Hotels de France, Johann Gabriel Krebs (1781 bis 1840), der es zu einem von Dresdnern und Fremden stark besuchten Ausflugsgasthaus einrichtete (u. a. Besuche von Jean Paul und E.T.A. Hoffmann).

1849 erwarb die Baronin von Stockhausen im Auftrag des preußischen Prinzen Albrecht (1809-1872) den größten Teil des ehemaligen Findlater-Grundstücks. Auf dem Platz der abgetragenen Gaststätte errichtete Adolf Lohse 1850/53 Schloss Albrechtsberg für den Prinzen Albrecht (1925 städtisch, jetzt Freizeitpalast, seit 1987 umfangreiche Restaurierungen) und oberhalb die Villa Stockhausen (1891 im Besitz von Bruno Naumann, 1906 von Karl August Lingner). Als drittes der „Elbschlösser“ baute Christian Friedrich Arnold 1859/61 Schloss Eckberg für John Daniel Souchay (1925 im Besitz Ottomar Heinsius von Mayenburgs, jetzt Hotel).

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