Palais der Sekundogenitur im Blüherpark
Mitten im heutigen Blüherpark befinden sich die stillen Überreste eines einst prachtvollen Dresdner Palais: die Sekundogenitur. Das im 18. Jahrhundert errichtete Palais diente über viele Jahrzehnte als Wohnsitz der zweitgeborenen Prinzen des sächsischen Herrscherhauses und war Teil einer weitläufigen Gartenanlage zwischen Bürgerwiese und Großem Garten. Errichtet wurde das Gebäude ab 1764 nach Plänen des Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius für Johann Georg Chevalier de Saxe, einen Sohn Augusts des Starken. (www.dresden.de)
Nach den schweren Zerstörungen der Luftangriffe im Februar 1945 blieb von dem Palais nur eine Ruine zurück. Bereits wenige Jahre später wurden die Reste abgetragen. Erst bei archäologischen Arbeiten im Zuge der Neugestaltung des Blüherparks konnten Teile der Grundmauern wieder freigelegt und dauerhaft sichtbar gemacht werden. Heute erinnern diese steinernen Spuren im Park an ein fast vergessenes Kapitel der Dresdner Stadtgeschichte. (Wikipedia)
Die folgende Galerie zeigt aktuelle Aufnahmen der erhaltenen Überreste der Sekundogenitur im Blüherpark – ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart Dresdens unmittelbar aufeinandertreffen.