um 1715 erbautes fünfgeschossiges barockes Gasthaus Wilische Gasse Nr.7 (später Wilsdruffer Straße), das 1930 abgebrochen wurde. Über dem Eingang befand sich die von Christian Gottlieb Kühn geschaffene Sandsteinfigur eines Engels.
Das zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit 24 herrschaftlich eingerichteten Zimmern und Stallung für 24 Pferde zu Dresdens renommiertesten Hotels zählende Haus beherbergte viele berühmte Gäste; so wohnten z. B. hier Schiller vom 11. bis 12. September 1785, Goethe vom 16. bis 25. September 1810 und in den Jahren 1808 bis 1817 häufig der Freiberger Geologe Abraham Gottlob Werner, der am 30. Juni 1817 in dem Hotel verstarb.