Dichter und Übersetzer, geboren 3.4.1784 Naumburg, gestorben 18.12.1841 Dresden.
Nach Beendigung seines Studiums in Leipzig war Förster seit 1803 in Dresden als Hauslehrer und bald darauf als Lehrer an der Kadettenanstalt tätig. Dort wurde er 1807 zum Professor für Deutsche Sprache, Literatur und für Moral ernannt. Förster gehörte zeitweise dem Dresdner Liederkreis an. Durch seine Übersetzungen italienischer Literatur (Dante, Petrarca, Tasso) wurde er mit König Johann bekannt und war Mitglied der von diesem begründeten „Academia Dantesca“. Förster verfasste auch Gedichte (einige vertont, u. a. von Carl Maria v. Weber) und trat als Literaturhistoriker in Erscheinung („Abriß der allgemeinen Literaturgeschichte», 4 Bände, Dresden 1828/30). Die Wohnungen Försters befanden sich in der Ritterstraße, Große Meißner Straße, auf dem Palaisplatz und in der Kasernenstraße.