Maler, Kupferstecher, geboren 20.3.1805 Ballenstedt/Harz, gestorben 9.7.1899 Wahnsdorf bei Dresden.
Nach dem Studium an der Dresdner Kunstakademie arbeitete Gille ab 1830 im Atelier Claussen Dahls und war danach freischaffend tätig. Er gilt als Mitbegründer einer realistischen Landschaftsmalerei in der Nachfolge Dahls und wird aufgrund seiner breiten, pastösen Maltechnik sowie der Behandlung des Lichts auch als ein Vorläufer impressionistischer Malweise angesehen. In der Gemäldegalerie Neue Meister befinden sich einige seiner Bilder, die die Schönheit der Dresdner Umgebung wiedergeben.
Begraben Äußerer Matthäusfriedhof; Gillestraße in Leubnitz-Neuostra.