im Kasernenbezirk der Albertstadt 1893/1900 von Lossow und Viehweger an der Heerstraße (Stauffenbergallee) im neuromanischen Stil errichtete Simultankirche. Mit 2.100 Sitzplätzen ausgestattet, war sie ausschließlich für die Armee und deren Angehörige bestimmt. Erstmals für Mitteleuropa wurde eine evangelische (rechte Seite) und eine katholische Kirche (linke Seite) in zwei getrennten Räumen unter einem Dach vereinigt. 1945 erhielt der katholische Teil der Garnisonkirche den Namen St.-Martins-Kirche. Anstelle der zerstörten Katholischen Kirche St. Franziskus Xaverius ist sie nunmehr die Pfarrkirche der Neustadt. Im evangelischen Teil sind ein Magazin des Staatstheaters und die Phonothek der Sächsischen Landesbibliothek untergebracht.