vornehmes Wohnhaus in der Kreuzgasse am Salomonistor. 1555 vom Festungsbaukommandanten Melchior Hauffe erbaut, ging es 1571 in kurfürstlichen Besitz über. Seinen Namen erhielt es 1611, nachdem es Witwensitz der Gattin Christians I. wurde. 1705 übernahm die Malerakademie die erste Etage des Gebäudes. Das Kommerziencollegium und die Oberrechnungskammer bezogen 1750 das Fraumutterhaus. 1760 wurde der größte Teil des Fraumutterhauses durch preußische Truppen zerstört. In dem stehengebliebenen Teil richtete sich die reformierte Gemeinde einen Saal für ihren Gottesdienst ein. An gleicher Stelle wurde von Samuel Locke die Reformierte Kirche errichtet.