Am 22. Februar 1828 auf Anregung des Direktors des Botanischen Gartens Heinrich Gottlieb Reichenbach zur „Förderung der Pflanzenkunde und Pflanzenkultur in bezug auf das vaterländische Gartenbauwesen in allen seinen Zweigen“ gegründet. Unter den Mitgliedern befanden sich außer Gärtnern bekannte Dresdner Gelehrte, Architekten, Künstler, Juristen, Ärzte, Unternehmer, Beamte und Geistliche. Während ihres Bestehens (bis 1945) hatte die „Flora“ entscheidend zum Aufschwung des Gartenbaus in Dresden beigetragen.
Große Bedeutung hatten die von ihr regelmäßig veranstalteten Ausstellungen (erste öffentliche Früchteausstellung im Herbst 1828, erste Blumenschau im Mai 1829), die als ein Spiegelbild der Dresdner Gartenbauentwicklung gelten konnten (Gartenbau-Ausstellungen). Mit der „Gartenbauschule der Gesellschaft Flora“ (1874/1922) trug die Gesellschaft wesentlich zur Ausbildung des gärtnerischen Nachwuchses bei und förderte die Weiterbildung aller am Gartenbau Interessierten.
Der Nachlass der Gesellschaft für Botanik und Gartenbau „Flora“ befindet sich in der Sächsischen Landesbibliothek.