Ausfallstraße durch die Wilsdruffer Vorstadt und Löbtau, vom Freiberger Platz bis zur Löbtauer Weißeritzbrücke.
Name ursprünglich nur für den Anfang der Straße (1564 „Freibergische Straßen“), der mittlere Teil vor dem Freiberger Schlag ab 1840 Tharandter Straße, ab 1871 Freiberger Straße, der Löbtauer Teil bis 1904 Tharandter Straße, dann Freiberger Straße.
Am Anfang der Straße befand sich seit dem 13. Jahrhundert das Bartholomäushospital, an der Kreuzung mit dem Environweg (Ammonstraße) seit 1838 das neue Maternihospital (heute Feierabendheim). Nach Eröffnung der Albertbahn entstand an der Freiberger Straße, Rosen- und Fabrikstraße ein Industriegebiet (u. a. Glasfabrik von Friedrich Siemens). Am Löbtauer Ausgang der Straße befand sich der Weißeritzholzhof, auf dessen Areal der Crispiplatz (heute Ebertplatz) angelegt und 1910 vom Dresdner Spar- und Bauverein Wohnblöcke errichtet wurden. 1963/64 wurde die Trainingshalle für Wasserspringer, 1968/69 die Schwimmsporthalle errichtet.
Nach Abbruch der Schokoladenfabrik „Elbflorenz“ wurde 1991 bis 1995 der Bau des World Trade Centers mit 57 m hohem Büroturm und 89.000 m² Nutzfläche errichtet. Das WTC ist u. a. Sitz der Komödie Dresden und der Städtischen Bibliotheken.