Fleischbänke

Verkaufsstände der Fleischer. Die Fleischbänke waren Eigentum der Stadt und wurden den Fleischern gegen Zins vermietet. Sie befanden sich zuerst am Rathaus auf dem Markte, ab 1487 in der Kleinen Webergasse, ab 1491 in der Kleinen Judengasse, ab 1558 am Jüdenhof und ab 1592 am Gewandhaus. Die Zahl der Fleischbänke blieb ungefähr gleich (1557; 56, davon 22 in Altendresden) und erhöhte sich bis zur Einführung der Gewerbefreiheit 1861 nur geringfügig auf 68. Durch die vom Rat festgelegte Anzahl der Fleischbänke war auch die Anzahl der Fleischermeister begrenzt, da die Ausübung des Handwerks an den Besitz einer Fleischbank gebunden war. 1869 wurden die Fleischbänke geschlossen.

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