im Mittelalter Vorstadtsiedlung, die teilweise auf die schon vor der Stadtgründung bestehende dörfliche Gemeinde um die Frauenkirche zurückging. Sie trug damals die Bezeichnung „Häuser auf der Brücke“ und „An der Elbe“. Die zumeist Fischfang treibenden Bewohner der Fischergemeinde waren dem Maternihospital zinspflichtig. Zum Bereich der Fischergemeinde gehörten die Fischergasse (spätere Brühlsche Gasse) und die Töpfergasse.
Im Zuge der Stadterweiterung unter Herzog Georg nach 1519 wurde die gesamte Fischergemeinde in das eigentliche Stadtzentrum einbezogen.