Industriebau unter Denkmalschutz an der Schandauer/Junghansstraße in Striesen, Wahrzeichen der Dresdner Fotoindustrie. Der 48 m hohe Eisenbeton-Kuppelbau wurde 1923 für den Neubau der Ernemann-Werke (Zeiss-Ikon Dresden) von Emil Högg und Richard Müller errichtet und war ursprünglich für die Aufnahme einer Sternwarte vorgesehen. Die zugehörigen Produktionsgebäude - Stahlbetonbauten mit vertikal betonter Fassadengliederung - wurden vom VEB Pentacon weitergenutzt („Pentaconturm“) und beherbergen neben kulturellen Einrichtungen der Stadt die Technischen Sammlungen Dresden.