Ernemann

1. Carl Heinrich Alexander

Industrieller, Sohn von 2., geboren 3.6.1878 Dresden, gestorben 14.10.1956 Stuttgart.

Ernemann übernahm 1910 die technische Leitung der Ernemann-Werke, konstruierte wie schon sein Vater u. a. neue Kinoprojektoren und brachte die Kleinbildkamera „Ermanox“ heraus. Nach der Fusion der Ernemann-Werke mit weiteren Betrieben zur Zeiss-Ikon Dresden (1926/28) gehörte er deren Vorstand an.


2. Johann Heinrich

Kamerafabrikant, geboren 28.5.1850 Gernrode (Eichsfeld), gestorben 16.5.1928 Dresden.

Ernemann betrieb in Dresden zunächst ab 1876 einen Textilhandel, nahm aber dann 1889 an der Güterbahnhofstraße den Kamerabau auf, den er in Betriebsräumen an der Pirnaischen Straße und der Kaulbachstraße fortsetzte. Er wandelte den Betrieb 1898 in die Heinrich-Ernemann-AG um, die das „Stammhaus“ an der Schandauer Straße bezog und dort 1923 den Ernemannturm errichtete. Ernemann entwickelte neue konstruktive Lösungen für Kinoprojektoren und Präzisionskameras.

Grab auf dem Johannisfriedhof.

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