Weißeritz-Hochflut im Plauenschen Grund

Datum 30.7.1897 – 31.7.1897
Ort Plauenscher Grund

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1897 kam es nach heftigen Regenfällen zu einem verheerenden Sommerhochwasser der Weißeritz mit einem geschätzten Spitzenabfluss von rund 300 m³/s in Plauen. Im Plauenschen Grund zerstörte die Flut die Felsenkellerbrauerei und den Dölzschener Eisenhammer; an der Tharandter Straße wurden mehrere Häuser beschädigt oder zerstört, die neu gebauten Brücken an Würzburger Straße und Bienertstraße stürzten ein. In Löbtau riss es die Ufermauer vor dem Rathaus komplett fort, Teile des im Bau befindlichen Rathauses stürzten mit ein. Insgesamt forderte das Hochwasser 19 Menschenleben. Eine Besonderheit: Es war das erste Hochwasser, bei dem die Weißeritz nach ihrer Umverlegung von 1893 wieder in ihr altes Bett zurückfloss – dadurch entstanden auch in der Friedrichstadt sowie entlang des neuen Flusslaufs erhebliche Schäden.

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