Flutrinnen

Entlastungskanäle für Elbhochwasser, meist als Grünland genutzt.

Nach ersten Planungen um 1902 wurde 1918/21 im Elbbogen von Kaditz und Mickten die Neustädter Flutrinne angelegt, für deren Böschung auch Abbruchmaterial aus der Bastion Merkur zum Einsatz kam. 1925/27 wurde die Sohle von 40 auf 119 m verbreitert. Über die Neustädter Flutrinne führt seit 1927 eine 130 m lange Straßenbrücke aus rotem Meißner Granit und seit 1936 eine Autobahnbrücke. Pläne für eine weitere rechtselbische Flutrinne im Seegraben bei Radebeul wurden nicht verwirklicht. Eine „Altstädter Flutrinne“ entstand 1906/10 im Zusammenhang mit dem Bau des Schlachthofes im Ostragehege. Sie wird von der 320 m langen Schlachthofbrücke überspannt und nur noch durch Rückstau z. T. überflutet.

zurück