Fenske

Elsa

Arbeiterfunktionärin, geboren 20.4.1899 Aachen, gestorben 29.12.1946 Dresden.

Seit 1920 mit der Arbeiterbewegung verbunden, bekleidete Fenske bis 1933 in Berlin und Hamburg Funktionen in der KPD. Nach der faschistischen Machtergreifung war sie illegal tätig, wurde zweimal verhaftet, in Konzentrationslager gebracht und 1938 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilt. Im Jahre 1945 von der Sowjetarmee befreit, traf sie mit Mitgliedern der Initiativgruppe der KPD unter Leitung von Anton Ackermann am 8. Mai 1945 in Dresden ein und wirkte beim Neuaufbau mit. Seit Mai 1945 leitete sie als Stadträtin in der neuen Stadtverwaltung das Dezernat Sozialfürsorge und übernahm am 1. Oktober 1946 die Abteilung Arbeit und Sozialfürsorge in der Landesverwaltung Sachsen. Bei einem Verkehrsunfall fand sie den Tod.

Begraben Tolkewitzer Friedhof, Gedenktafel am Stadthaus Theaterstraße, Seniorenheim Fenske Alfred-Althus-Straße.

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