Erfurth

Hugo

Fotograf, geboren 14.10.1874 Halle/Saale, gestorben 14.2.1948 Gaienhofen am Bodensee.

Erfurth gilt als einer der bedeutendsten deutschen Fotografen in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, vor allem auf dem Gebiete der Bildnisfotografie. 1874 kam er an die Dresdner Kreuzschule, besuchte später hier die Handelsschule und ließ sich 1895 zum Fotografen ausbilden. 1896 übernahm er das Atelier des Hoffotografen Schröder in der Reißigerstraße 46. 1906 kaufte er das Palais Lüttichau in der Zinzendorfstraße 11, wo er sein Atelier einrichtete, dem er 1922 sein „Graphisches Kabinett“ anschloss. Der bis zu seiner Übersiedlung 1934 nach Köln fest mit dem Dresdner Kunstleben verbundene Fotograf leistete mit seinen Porträts bedeutender Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie als Theaterfotograf nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Dresdner Fotografiegeschichte, sondern auch zur Dokumentation der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Personalausstellung im Albertinum (1993).

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