Eisenberg (Eyssenberg)

Peter

letzter katholischer Pfarrer an der Kreuzkirche, geboren um 1472 Halle, gestorben Bautzen.

Eisenberg wurde nach einer Tätigkeit als Schulmeister in Halle und als Professor für Theologie an der Universität Leipzig 1512 an die Kreuzkirche berufen. Darüber hinaus stand er in kirchlichen Fragen eine Zeitlang im Dienste Herzog Georgs. 1521 wurden ihm von Anhängern der Reformation die Fenster seines Hauses eingeschlagen. Mit dem Rat lag er häufig im Streit (z. B. wegen der Gerichtsrechte über Poppitz). 1539 erwog Eisenberg offenbar vorübergehend, sich der Reformation anzuschließen, gab aber dann seine Stelle auf. Am 17. Juni 1539 wurde er mit einem Ruhegehalt entlassen und zog nach Bautzen. Eisenberg veranlasste während seiner Amtszeit den Bau der Marienkapelle am Queckbrunnen.

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