Dresdner Volksbühne

Theaterbesucherorganisation, die am 25. November 1921 unter dem Vorsitz von Bernhard Blüher gegründet wurde und bis 1933 bestand. Von Gewerkschaften, Angestelltenverbänden und zahlreichen Vereinen getragen, vermittelte sie zu geringen Preisen eine festgelegte Anzahl von Theatervorstellungen, Konzertbesuchen, Rezitations-Abenden, Vorträgen, Tanz-Matineen und anderen Veranstaltungen, um breite Bevölkerungsschichten mit niveauvoller Kunst vertraut zu machen (Herausgabe der Zeitschrift „Volk und Kunst“ 1924/33). Am 28. Dezember 1946 als „Deutsche Volksbühne Dresden“ neu gegründet, ging die Organisation später in die im Dresdner Theaterwesen gebräuchlichen Betriebsanrechte ein, die bis 1990 bestanden.

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