erstes sozialdemokratisches Presseorgan in Dresden und eine der ältesten lokalen sozialdemokratischen Zeitungen Deutschlands überhaupt. Der Dresdner Volksbote erschien von 1871 bis 1877.
Redakteur war zeitweise August Оtto-Walster. Als Nachfolgeorgan des Dresdner Volksboten erschien 1878 die „Dresdner Volkszeitung“, die aber noch im gleichen Jahr (Sozialistengesetz) verboten wurde. In der Folgezeit erschienen mehr oder weniger getarnt folgende sozialdemokratische Zeitungen in Dresden: „Dresdner Presse“ (bis September 1879), „Dresdner Abendzeitung“ (bis April 1881), „Sächsisches Wochenblatt“ (1883/89). Zu den Redakteuren der beiden erstgenannten Organe gehörte Max Kegel.
Seit 1889 erschien dann die „Sächsische Arbeiterzeitung“, herausgegeben vom Verleger W. A. Kaden. Sie hatte so bedeutende Redakteure wie G. Gradnauer, Parvus-Helphand, R. Luxemburg und G. Ledebour. Von 1908 bis 1933 trug das Organ der Dresdner und sächsischen Sozialdemokratie wieder den Titel „Dresdner Volkszeitung“.