Landschaftsmaler, geboren 24.2.1788 Bergen (Norwegen), gestorben 14.10.1857 Dresden.
Der für die Kunst Norwegens bedeutende Dahl kam im September 1818 auf einer Studienreise nach Dresden und wurde 1820 Mitglied der Kunstakademie. Seine realistischen Naturdarstellungen erregten Aufsehen und Begeisterung. Nach einer Italienreise bezog Dahl mit seiner Familie eine Wohnung im Hause „Am Elbberge 33“, in dem auch Caspar David Friedrich wohnte. Mit diesem verband ihn - trotz unterschiedlicher ästhetischer Auffassungen - eine lebenslange Freundschaft. Für Dresden sind seine Stadtansichten (z. B. „Nächtliche Ansicht von Dresden“, „Dresden in Abendbeleuchtung“) von besonderer Bedeutung.
Begraben auf dem Elias-Friedhof, Claussen-Dahl-Straße in Leubnitz.