ehemalige Metallwaren- und Möbelfabrik, hervorgegangen aus der 1867 gegründeten Klempnerwerkstatt von Carl Eschebach (1842-1905). Der Betrieb wurde 1875 nach dem Pirnaischen Platz, 1878 in einen Pontonschuppen in Neustadt und 1880 in das ehemalige Garnisonslazarett am Hospitalplatz verlegt. Er wurde 1890/91 mit dem 1886 gegründeten Zweigwerk Radeberg zu den „Vereinigten Eschebachschen Werken“ verschmolzen, beschäftigte bis zu 2.000 Arbeiter und produzierte ein breites Sortiment von Küchenmöbeln, Haushalt- und Emaillewaren. Um 1900 entstand das Hauptgebäude Riesaer Straße 7 (Industriebau mit Klinkerfassade). Der Unternehmer ließ die Villa Eschebach errichten.