Schriftsteller, Dramatiker, geboren 28.9.1867 Kiel, gestorben 13.2.1945 Dresden.
Enking lebte seit 1904 in Dresden (Wohnungen Zirkusstraße 39, Wintergartenstraße 27). Bis 1906 war er am „Dresdner Anzeiger“ als Redakteur tätig, danach als freier Schriftsteller und seit 1919 außerdem als Dozent für Literatur an der Kunstgewerbeakademie. In Dresden entstanden seine meisten Werke, humoristische Romane und Novellen, die meist im norddeutschen Kleinstadtmilieu angesiedelt waren („Patriarch Mahnke“, 1905, „Die Dornekower“, 1906, „Kantor Liebe“, 1910) sowie einige Lustspiele („Das Kind“, 1919, „Der Glückswagen“, 1925). Enking arbeitete auch als Lyriker.
Begraben auf dem Striesener Friedhof.