Dresdner Volkshaus

Gewerkschaftshaus in der Wilsdruffer Vorstadt.

In Kreisen der Dresdner Arbeiterschaft wurde 1892/93 der Bau eines Volkshauses erwogen. Die Sächsische Arbeiterzeitung veröffentlichte am 12. April 1902 den Beschluss zur Errichtung eines Gewerkschaftshauses, für das das Hotel „Zum Schwan“ Ritzenberg- und Maxstraße erworben wurde. Das am 7. Juni 1902 eingeweihte Volkshaus verfügte über 20 Büros, 80 Herbergs- und 22 Hotelplätze. Nach Ankauf der Clausschen Gewerbeschule 1913 wurde an deren Stelle am 1. April 1915 ein Bürohaus bezogen. 1929/30 entstand nach Plänen von Carl Richter das Bürohochhaus. Am 8. März 1933 wurde das Dresdner Volkshaus von den Faschisten besetzt, die in dessen Räumen viele Arbeiter misshandelten. Die wieder ausgebauten Gebäude wurden nach 1945 wieder als Gewerkschaftshaus genutzt.

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